F.C. Hansa Rostock – VfL Osnabrück 2:2, 14. Februar 2026, Ostseestadion, 3. Liga, 24. Spieltag
Vorbemerkung
Auch heute reicht es nur für ein „Quickie“. Zur Würdigung des „Valentinstages“ beginnen alle Zwischenüberschriften mit dem Buchstaben V.
Verpasst …
… haben wir neben der aktuellen tabellarischen Verbesserung und weiteren zwei Punkten, um mit dem VfL gleichzuziehen, vor allem das Setzen eines deutlichen Zeichens in Richtung anderer Konkurrenten an der Tabellenspitze.
Die neue Siegesserie nach dem Ende der vorherigen lässt erst mal noch auf sich warten. Bei optimistischer Betrachtung sind wir ja nach Ingolstadt schon wieder zwei Spiele in Folge ungeschlagen, nur lässt das Zustandekommen beider Punkteteilungen wenig Euphorie aufkommen. Das Erfolgs-Jahr 2026 braucht offenbar noch ein bisschen, um so richtig in Gang zu kommen. Wird schon noch werden.
Vergeblich …
… war die Hoffnung, langsam zu erträglichen äußeren Bedingungen für den Stadionbesuch zurückzukehren. Dieser elende Winter, müssen wir wirklich auf Ostern warten, dass der sich endlich in seiner Schwäche in rauhe Berge zurückzieht, wie es ein hessisch/thüringischer Geheimrat einst versprochen hatte? Danke, Goethe!
Wenigstens komme ich bei meinen „Spaziergängen“ vor und nach dem Spiel durch den vereisten Barnstorfer Wald nicht zu Fall. Schon schlimm genug, dass ich vorher beim Mittagsmahl beinahe einem heimtückischen Anschlag zum Opfer falle. Wer, bitte, kommt auf die Idee, in Spinat Tomaten zu verstecken? TOMATEN! Auf meinem Teller! Muss man sich mal vorstellen. Was da passieren kann. Teufelszeug!
Vierundzwanzigster …
… Spieltag, oder – wie der von manchen so genannte „Pele“ vielleicht sagen würde – „Fakten- und Wertespieltag“.
Ich kann nicht sagen, ob wir heute eine Veränderung in der Performance von Maxi Krauß im Vergleich mit der bisherigen Saison beobachten konnten, seine „Werte“ interessieren mich nicht, es ist außerdem nicht mein Ding, mich speziell auf einzelne Spieler zu fokussieren oder gar „einzuschießen“. Dabei wäre es in seinem Fall für mich wesentlich einfacher als bei den meisten seiner Kollegen, weil ich ihn einfach optisch leichter „herausfiltern“ kann, sogar schon während einer Aktion.
Wie auch immer, mir hat sein Auftritt gegen den VfL gut gefallen, nach meinem Empfinden hat er als ständiger Unruheherd die Offensive über die linke Seite im Vergleich mit den letzten Spielen deutlich belebt. Die aus dem Spiel heraus beste Tormöglichkeit außer dem 1:0 ist für mich nicht zufällig in der ersten Halbzeit sein Pfostenschuss, bei dem er alles richtig macht. Das sollte er öfter versuchen, vielleicht mit mehr Abschlussglück, wie wäre es am 7. März?

Voraussage: Hansa-Aufstieg?
Zwischen den Spielen in Hoffenheim und gegen Osnabrück gab es die Wortmeldung eines ausgewiesenen Experten zu diesem Thema: Der Landesvorsitzende der GdP in MV hat in Interviews mit dem „Kicker“ (hier) und der OZ (€/findet ihr sicher allein) die Vorfreude und Ungeduld in den Reihen seiner Gewerkschaftsmitglieder (und sicher weit darüber hinaus) beschrieben, die das freudige Ereignis kaum erwarten können. Die Grundaussage: Gefährlicher, als die Polizei erlaubt.
Verbot: SV-Richtlinien
Neues, korrekter: nichts neues gibt es zum Thema „Stadionsicherheit“, wie ein aktuelles Statement der „Fanszenen Deutschland“ darlegt, das diese vor dem Spieltag über ihre jeweiligen Info-Kanäle verbreitet haben, wobei insbesondere die mangelnde Transparenz und der nicht erkennbare Wille zur offenen Kommunikation mit den organisierten Fangruppen seitens „der Politik“ kritisiert wird. Einen Hinweis für die im Stadion Anwesenden gibt es während des Spiels per Tapete.
Es geht weiterhin um das Thema „Stadionverbote“. Zum Nachlesen der Erklärung bitte hier klicken.