Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Hansa historisch, Teil 7

MSV Duisburg – F.C. Hansa Rostock 1:2, „Schauinsland-Reisen-Arena“, 26. Februar 2007, 2. Liga, 23. Spieltag

 

Die aktuelle Situation hat unter anderem zur Folge, dass wir weiterhin auf derzeit nicht absehbare Zeit auf unsere liebsten Freizeitbeschäftigungen verzichten müssen, so eben auch auf den Besuch von Fußballspielen in der Gesellschaft guter Freunde. „Geisterspiel“-Inszenierungen im Fernsehen sind dafür nicht wirklich ein Ersatz.

Und nun sitze ich doch vorm Fernseher und verfolge den Auftritt meiner Hanseaten beim MSV Duisburg, hoffentlich ein Spiel, von dem ich später mal sagen werde, es hätte mich beGEISTERt, wenigstens ergebnismäßig.

Die Gedanken wandern zurück, zwischen 2007 und 2016 war ich siebenmal im Duisburger Stadion (Das Namensungetüm schenke ich mir mal) zu Gast, gern erinnere ich mich an meinen ersten Besuch in der Zweitliga-Saison 2006/07, als Hansa an einem Montagabend mit einem schon etwas überraschenden Sieg beim direkten Konkurrenten drei sehr wichtige Punkte für den späteren, letztmaligen Aufstieg in die Bundesliga entführen konnte.

Es folgt mein damaliger, leicht gekürzter Bericht für hansafans.de. Viel Spaß beim Lesen und Erinnern. Weiterlesen


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Hansa historisch, Teil 5

Fortuna Düsseldorf – F.C. Hansa Rostock 2:0, „ESPRIT.Arena“, 21. Oktober 2011, 2. Liga, 12. Spieltag

Die aktuelle Situation hat unter anderem zur Folge, dass wir weiterhin auf derzeit nicht absehbare Zeit auf unsere liebsten Freizeitbeschäftigungen verzichten müssen, so eben auch auf den Besuch von Fußballspielen in der Gesellschaft guter Freunde. „Geisterspiel“-Inszenierungen im Fernsehen sind dafür nicht wirklich ein Ersatz.

Mir hilft es, mich gelegentlich an vergangene Erlebnisse zu erinnern.Heute ist es ein Spiel, das für uns als Hansafans ja auch irgendwie als „Geisterspiel“ deklariert war. Nach dem Hansa-Gastspiel am 8. Spieltag der 2. Liga 2011/12 im Frankfurter Waldstadion wurde gegen den Hansa-Anhang eine Auswärtssperre für zwei Spiele (Aue und Düsseldorf) ausgesprochen.

Irgendwie war ich trotzdem bei beiden Spielen im Stadion, rückblickend blieben, abgesehen von der traditionell miesen sportlichen Bilanz auf dem Rasen, doch recht witzige Ausflüge im Gedächtnis, besonders, wie wir es allen Hindernissen trotzend doch in die Stadien geschafft hatten, um uns die obligatorischen Niederlagen abzuholen. Weiterlesen


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Hansa historisch, Teil 4

FC Energie Cottbus – F.C. Hansa Rostock 0:1, Stadion der Freundschaft, 10. April 2012, 2. Liga, 30. Spieltag

Die aktuelle Situation hat unter anderem zur Folge, dass wir auf derzeit nicht absehbare Zeit auf unsere liebsten Freizeitbeschäftigungen verzichten müssen, so eben auch auf den Besuch von Fußballspielen in der Gesellschaft guter Freunde. Mir hilft es sehr, mich gelegentlich an vergangene Erlebnisse zu erinnern, also habe ich mal ein wenig in den Archiven gekramt, wobei ich schon auf einige Sahnestücke gestoßen bin, die ich gern in loser Folge teilen möchte. Vielleicht möchte sich ja die/der eine oder andere anschließen. Weiterlesen


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Zu Gast bei „Feinden“ Vol. 3

FC St. Pauli – SG Dynamo Dresden 2:2, 7. August 2017, Millerntor-Stadion

Regelmäßige Besucher dieses Blogs wissen, dass ich gern mal Spiele außerhalb des hanseatischen Kosmos besuche, auch und besonders da, wo es Hansafans üblicherweise nicht zwingend hinzieht.

Es ist der zweite Spieltag der 2. Bundesliga, das abschließende Spiel am Montagabend hält eine gar nicht mal uninteressante Partie bereit. Mit dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden treffen zwei Teams aufeinander, zu denen wir bekanntlich ein sehr spezielles Verhältnis pflegen, man soll ja auch ab und zu mal hingehen, wo es weh tut. Für mich ist es einfach nur eine Gelegenheit, mal wieder am Millerntor vorbeizuschauen, der letzte Besuch ist ja auch schon wieder fast ein Jahr her. Und so ein gelegentlicher Blick über den eigenen Tellerrand hinaus angesichts des Aufeinandertreffens zweier großer und supportstarker Fanszenen kann ja ganz interessant sein. Weiterlesen


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Zu Gast bei „Feinden“ Vol. 2

RB Leipzig – FC St. Pauli 0:1, 23. August 2015

Vierter Spieltag in Liga 3: der F.C. Hansa siegt 1:0 in Osnabrück, und während die Hansaspieler vor und mit dem Gästeblock den Sieg feiern, klingen (inzwischen Ex-)VfL-Trainer Walpurgis wahrscheinlich seine nach dem letzten Spiel beider Vereine im Frühjahr (1:0 für OS) leichtfertig dahingesagten Worte „… weil die Duelle gegen Rostock auch immer Spaß machen …“ in den Ohren. Läuft bei uns. Der Haken an der Sache: Ich bin diesmal leider nicht im Stadion an der Bremer Brücke dabei. Oma feiert in Altenburg ihren 95. Geburtstag, das geht natürlich vor. Ganz ohne Fußball geht es aber auch nicht, und so hatte ich mir schon langfristig ein Ersatzspiel ausgewählt, das zu besuchen mir meine tolerante Familie freundlicherweise gestattete. Weiterlesen


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Zu Gast bei “Feinden”

Es geschah am 12. Dezember 2012 – dem Tag, an dem das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ verabschiedet wurde. An diesem Tag flatterte mir eine Einladung ins Haus. Na gut, „flattern“ ist nicht ganz korrekt, eher zwitscherte mir ein blaues Vögelchen, die virtuelle Brieftaube des 21. Jahrhunderts, ich möge mich doch am 3. Februar, so ich nichts besseres vorhätte, am Hamburger Millerntor zur (O-Ton) „Gegnerbeobachtung“ einfinden. Eingeladen hatte mich ein Blogger-Kollege von der anderen Seite der Macht. Die wahlweise Zuordnung zur hellen oder dunklen Seite überlasse ich gern dem geneigten Leser.  Mit dem FC Energie Cottbus sah der Spielplan jedenfalls einen Gegner vor, dessen „Dunkel“-Klassifizierung sowohl am Millerntor als auch im Ostseestadion mehrheitsfähig sein dürfte. Weiterlesen


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… und wenn sie nicht gestorben sind …

Es war einmal, mit diesen Worten fangen die meisten Märchen an. Märchen, ihr wisst schon, das sind diese romantischen Erzählungen über Hexen, Drachen, Zwerge, Prinzessinnen, Feen und was weiß ich noch alles, mit denen unsere Eltern und Großeltern damals versucht haben, uns beim Einschlafen zu helfen. Einschlafen, Erzählungen, Eltern – wozu gibt es DVD-Player? Und schläft man nicht beim laufenden Fernsehprogramm eh viel schneller ein? Ok, da haben wir wieder das Generationen-Problem. Also kurz gesagt: Wir hatten damals einfach nüscht, um genau zu sein: gar nüscht, also auch keine audiovisuellen Multimediaterminals, daher mussten zu meiner Zeit die Eltern noch selbst ran, wenn das Abendessen länger dauerte als das Sandmännchen und der kleine Racker partout nicht die Augen schließen wollte.

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Undercover agent for the blues

Sonntag, 13:42 Uhr, eben ist das erste Tor für den FC St. Pauli gefallen. Ringsum liegen sich Menschen in den Armen, meinem Freund „Brille“ hängen zwei Leute am Hals, einer hebt die Hand, um mit mir abzuklatschen. Wie komme ich hierher? Was, zum Teufel, mache ich hier?! Mach bitte einer, dass das sofort aufhört! Weiterlesen