Hanseator

Musik & Fußball

Vom Loslassen

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F.C. Hansa Rostock – TSV Havelse 1:1, 27. September 2025, Ostseestadion, 3. Liga, 8. Spieltag

Schon wieder „englische Woche“. Konnten wir in der vorherigen immerhin noch vier Punkte sammeln, hatte sich Daniel Brinkmann, vermutlich noch mit dem schalen Nachgeschmack Essens auf der Zunge, hinreißen lassen, für die aktuelle (auch) öffentlich die Losung „Neun Punkte!“ auszugeben. Intern wird er natürlich für jedes Spiel drei Punkte einfordern, insofern nichts Besonderes. Nur ist es natürlich blöd, wenn das Wochenziel schon nach dem ersten Spiel nicht mehr erreichbar ist. Keine Ahnung, wer da ruhiggestellt werden muss(te). Ich denke, mit dem oft strapazierten „Schauen von Spiel zu Spiel“ fahren wir alle besser als mit der Formulierung an konkrete Spiele und Ergebnisse gekoppelter (Maximal-)Vorgaben (für sich selbst), so lobenswert anspruchsvolle Zielstellungen auch sind.

Nun ist es „nur“ ein Punkt geworden, aber wenigstens hat Havelse nicht seinen ersten Saisonsieg ausgerechnet in unserem Stadion feiern können, dieser Kelch ging an uns vorüber. Ich belasse es persönlich weiterhin dabei, nicht durchzudrehen.

Die Unruhe ist schon auf den Tribünen angekommen und hat nach der Mannschaft auch das Publikum in den Herbstmodus versetzt: (lauter werdende) Pfiffe nach dem Gegentor, bei Pausen- und Schlusspfiff. Nie war ein schneller Ausgleichstreffer nach der Halbzeitpause so wertvoll wie heute.

Spielbericht Hansa

Das neue Licht

Erfreuen wir uns an schönen Dingen: Nach der gelungenen Probe in der Vorspielwoche war das neue Flutlicht nun auch schon spielbegleitend in Betrieb. Ich freue mich auf das nächste Heimspiel.

Apropos: Das letzte Heimspiel gegen Energie im Mai gehörte für mich zu den stimmungstechnisch besten der vergangenen Saison. Wäre schön, wenn beide Seiten daran anknüpfen könnten. Mit dem Feiern sind nun aber wir dran.

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Die Hand Gottes

Eines muss man Herrn W. lassen: Die gezielte Platzierung von Themen in der Öffentlichkeit beherrscht er, nicht zuletzt dank der zuverlässigen Mitwirkung eifriger Stichwortgeber in den Reihen der „vierten Gewalt“, wie nur wenige seiner Trainerkollegen: Lenke die Aufmerksamkeit auf eine Einzelperson oder eine für das Weltgeschehen nebensächliche Privatfehde, das nimmt den Druck von der eigenen Mannschaft, hat schließlich schon im Frühjahr bestens funktioniert.

Und alle, wirklich alle spielen mit, wie ihr hier sehen könnt, leider auch ich. Shame on me!

Halten wir es also lieber mit Drafi Deutscher:

Shake Hands, mein Herz muss weiterwandern, auf Wiedersehen, goodbye.

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