Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa

Ich mag Hansa

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Fußball, Lyrik, Prosa, Vol. 5

 

Einige Tage sind vergangen nach dem sportlich desaströsen Hansa-Gastspiel in Hamburg, Spielverlauf und Ergebnis sind bekannt und bei den meisten hoffentlich auf dem Weg ins Erinnerungs-Nirwana. Aus Zeitgründen war es mir nicht möglich, hier den geplanten Bericht zum Spiel zu liefern. Ein bisschen Senf von mir gab es dafür beim „Millernton“, wo ich freundlicherweise vor und nach dem Spiel zu Gast sein durfte. Triggerwarnung: insgesamt fast 90 Minuten friedlicher Plauderei, seid also nicht enttäuscht.

Der Fußballgott hat es in der Zwischenzeit gut mit Hansa gemeint und uns zwei denkwürdige Wochen gegönnt: sechs Punkte in der Liga und die nächste Pokalrunde. Also vergessen wir (erst mal) St. Pauli und freuen uns an der Gegenwart. Bevor es nun am 20. November für Wismut Veilchen gibt, müssen wir mal wieder eine dieser lästigen Länderspielpausen überstehen. Zur Überbrückung habe ich die Zeit genutzt und einem fast 40 Jahre alten alten Kinderlied ein paar Hansa-Strophen hinzugefügt. Das Original (siehe unten) war damals in „Wetten, dass?“  zu sehen und passt somit natürlich erst recht in die Gegenwart, wie wir seit dem Wochenende wissen.

 

Als neuen Beitrag für die Kategorie L(yrik) präsentiere ich – brandaktuell und unter Beachtung der „Süd-Regeln“:

 

Ich mag Hansa

Ich mag Hansa in Liga zwei und Pokalrunde drei.

Ich will auswärts fahr’n im Boot, leb‘ mein Leben in blau-weiß-rot

Ich mag das Ostseestadion, seit ’54 Tradition

Ich mag Struppi, wenn er mal schweigt, die Ostseezeitung, wenn sie nicht weint

Ich mag den Trainer, wenn er lacht, wenn John Verhoek die Bude macht,

wenn das Tor beim Vau-Ah-Err zählt und Marcus Kolke den Elfer hält.

All das mag ich, Hansa, und ganz doll dich!

 

Ich mag Fußballfans, wenn sie steh’n, Fahnen, die in der Kurve weh’n.

im Stadion feiern mit Rauch und Licht, eine Bierdusche, nur Lübzer nicht.

Ich mag für Hansa Singen und Schrei’n, Support mit „Weibern“ in allen Reih’n.

Mein Platz im Block ist niemals frei. Auch „Alte Schalker“ sind dabei.

Ich mag Oberkörper frei, Wald und Wiese mit Keilerei.
Ich mag Dynamo nicht so sehr und St. Pauli noch weniger

All das mag ich, Hansa, und ganz doll dich!

Schwapp schwabidubidu schwabbadabbadu …

 

Kleine Gedächtnisstütze, falls ihr euch nicht erinnert oder das Glück späterer Geburt erfahren durftet:

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