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F.C. Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 3:1, 17. September 2022, Ostseestadion, 2. Liga, 9. Spieltag

Drei Fragen – zwei Antworten

  1. Punkteverteilung? Die Mannschaft hat tatsächlich „auf den Punkt“ geliefert, nennt mich gern „Trainerversteher“. Beim Ergebnis wurde die Erwartung sogar übertroffen, ich werde weiter am positiven Denken arbeiten.

Zu den offiziellen Spielberichten geht es, je nach bevorzugtem Verein, dort entlang:

F.C. Hansa  ******* 1.FCM

2. Gegner-Diss? Auch hier sollte ich weitestgehend richtig liegen. Den „Maaagdeburg“-Part hat, soweit ich weiß, der Sky-Kommentar übernommen, was allerdings nicht Gegenstand meiner Prognose war. Überzeugen konnten beide Supportblöcke, einschließlich der erwarteten Neuauflage des 2019er Wechselgesangs. Ansonsten konzentrierten sich beide auf die lautstarke Unterstützung ihrer Teams auf dem Rasen, unter Verzicht auf aufwändige optische Untermalung oder special effects. Um ehrlich zu sein, hat mich der in meinen Augen vergleichsweise „nette“ Umgang der Blöcke miteinander überrascht, jedenfalls soweit ich es von „außerhalb“ (Westtribüne) beobachten konnte. Na gut, „nett“ nehme ich zurück, schließlich haben wir einen Ruf zu verteidigen. Aber mitzuerleben, dass wir so „professionell“ 90 Minuten Support mit Fokus auf das eigene Team durchziehen können, gerade in einem „solchen“ Spiel, ist eine interessante Erfahrung.

Der voll ausgelastete Gästeblock war durchgängig gut zu hören, die „Maggis“ haben ihre Farben würdig repräsentiert. Hervorzuheben ist eine kurze Solidaritätsbekundung in Richtung Leipzig-Leutzsch, die Chemie-Fanszene ist derzeit mal wieder Gegenstand polizeilicher „Maßnahmen“.

3. Und die Elbe? Damit befassen wir uns in der Rückrunde.

 

Randnotiz 1

Bei Hansa standen drei Spieler mit dem Vornamen Lukas in der Startelf, weshalb dieser Text nur knapp am Titel „Das neue Lukas-Evangelium“ vorbeigeschrammt ist. Zwei von ihnen haben ein Tor erzielt oder verhindert und so direkten Einfluss auf das Spielergebnis genommen:

Lukas Scherff, der sich zusammen mit „Krake“ und Querlatte einsatzstark einem frühen Rückstand widersetzte, ein wahrer Strafraum-„Sheriff“.

Lukas Fröde mit seinem Treffer zum 3:0, gegen den nicht mal der „Videoassistent“ etwas einzuwenden hatte.

Leider blieb Lukas Hinterseer ein Torerfolg versagt, aber er nähert sich immer mehr an.

Randnotiz 2

Seine größte Herausforderung bestand Jens Härtel schon vor dem Spiel, in einer Umfrage der Ostseezeitung, ob er „der richtige Trainer für Hansa“ sei, sprach ihm die große Mehrheit der Abstimmenden das Vertrauen aus. Glück gehabt, Trainer. Und dann auch noch das Spiel gewonnen, was für eine Woche! Einmal mehr stellt sich mir die Frage, wozu ein professioneller Fußballverein eigentlich einen Medien-„Partner“ braucht.

Randnotiz 3

Noch einmal die OZ. Die lieferte spielbegleitend auch noch eine Art Anleitung zur Wahl des passenden Tribünenplatzes. Ich weiß nicht warum, aber beim Lesen schwang aus dem Unterbewusstsein ständig die Stimme von Peter Lustig mit. Klingt komisch, ist aber so.

Meine persönliche „Test The Rest“ Tour im Ostseestadion geht unterdessen auch noch ein bisschen weiter. Ab und zu mal die Perspektive (sprich: Tribüne) zu wechseln, zahlt sich offenbar sogar sportlich aus, wie eine Zwischenbilanz nach 5 Heimspielen vermuten lässt: (Siege/Unentschieden/Niederlagen)

Süd                       0/0/1

Nord                    1/0/0

West                    2/0/1

Weiter geht es demnächst im Osten. Alles für den Verein!

Jetzt aber erst mal euch allen eine chillige „Länderspielpause“!

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