Hanseator

Musik, Fußball und manchmal auch ein bisschen Hansa


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Backstage mit Freunden

Feine Sahne Fischfilet – Alles auf Rausch Tour

Rostock, Stadthalle, 23. März 2018

Und … wie fandest du es?“ Was für eine Frage. Es ist zehn Minuten vor halb zwölf am Freitagabend, als Christoph, Jacobus, Kai, Max, Monchi und Olaf schweißgebadet die Treppe hinter der Bühne herunter kommen und von Technikern und ein paar „Ölmützen“ in Empfang genommen werden, während auf der anderen Seite der tosende Jubel von 6000 Menschen nach zwei Stunden im emotionalen Ausnahmezustand nur langsam nachlässt. Jetzt, nur wenige Minuten nach dem furiosen Finale, schaffe ich es vor lauter Adrenalin nicht, auf Monchis einfache Frage eine Antwort zu geben, die über das übliche „Geil! Hammer! Wahnsinn!“ hinaus ginge, also lasse ich es in dem Moment einfach. Weiterlesen


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Tiefpunkte

Mitgliederversammlung des F.C. Hansa Rostock e.V.

1. November 2015

Zuerst die gute Nachricht: Hansa hat derzeit 10489 Mitglieder, ein klares Statement in einer Zeit, da der Verein zunehmend in Frage gestellt wird, Sponsoren sich abwenden und aus allen Richtungen Unrat über dem Verein ausgekippt wird. Mehr als 2000 waren zur Mitgliederversammlung erschienen, die über wichtige Satzungsfragen und die Zusammensetzung des Aufsichtsrates bis zur nächsten regulären Wahl in einem Jahr entscheiden sollte. Die schlechte Nachricht: Noch nie ging es so chaotisch bei Hansa zu wie in diesen Tagen, die Versammlung lieferte auch dem letzten Zweifler den Beweis. Weiterlesen


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OMEGA Rhapsody – Rostock

Der Auftakt des Konzertjahres 2014 hielt für mich eine Reise ganz weit zurück in die eigene musikalische Vergangenheit bereit.

Einige Jahre, bevor der Boss mit seiner Musik Mitte der 80er Jahre meine Magnetbandkassetten zu dominieren begann, war Pink Floyd meine klare Nummer Eins, hatte sich schnell dazu entwickelt, seitdem ich begonnen hatte, bei Musik auch mal hinzuhören. Wie bei allen westlichen Bands war es äußerst schwierig, an Tonträger heranzukommen, also blieb nur das übliche Mitschneiden im Radio oder das gegenseitige Überspielen.

Gewissermaßen als „Ersatz“ konnte man jedoch Schallplatten von Bands aus den „sozialistischen Bruderländern“ in rauen (Sch..-Rechtschreibreform) Mengen erwerben, die Nase vorn hatten hier Künstler und Bands aus Polen (Czeslaw Niemen, Budka Suflera, aber auch so eine Art polnische Flippers, die Roten Gitarren *grrrh*) und vor allem aus Ungarn (Zsusza Koncz, Kati Kovacs, Locomotiv GT, Piramis, P-Mobil u. v. a.). Die mit Abstand erfolgreichste dieser Bands war jedoch OMEGA.

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