Hanseator

Musik & Fußball


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Fünf Tage im März – 5: Edinburgh

Der letzte Tag unseres Aufenthaltes in Schottland beginnt mit dem obligatorischen Frühstück im Mint & Limes, die Rolle des Störenfriedes übernimmt heute eine Klasse aus Irland, die Schüler blockieren zwar nicht den Toaster, dafür aber sämtliche Tische mit den Hinterlassenschaften ihrer Mahlzeit. Ob sie sich auch einen Teller Haggis ansehen mussten und deshalb so verstört waren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Egal, wir kommen in den Genuss des Frühstücks und brechen voller Erwartungen fast pünktlich um 10:05 Uhr Richtung Bahnhof auf. Um 10:08 Uhr passieren wir eine Bäckerei in der Union Street, es folgt die unvermeidliche Pause zur Proviantbeschaffung, die allerdings unerwartet kurz ist, oder besser wäre. Konjunktiv deshalb, weil wir doch noch auf Basti warten müssen. Von draußen können wir beobachten, wie er unbeweglich vor der Ladentheke steht, ohne dass wir den Grund dafür erkennen.  Hoffentlich hat er nicht schon wieder etwas kaputt gemacht. Während wir rätseln und in Gedanken schon mal den Ablaufplan für eine gewaltsame Befreiungsaktion durchgehen, wendet sich das Blatt und Basti verlässt die Bäckerei als freier Mann und mit einem gründlich durchgetoasteten Sandwich für unterwegs in der Hand. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 4: Highlands

Heute steht ein ganztägiger Ausflug auf dem Programm, also ist frühes Aufstehen angesagt, aber trotz heldenhafter Selbstüberwindung und rechtzeitigen Aufstehens haben wir in der heißen Schlacht am Frühstücksbuffet gegen eine deutsche Schulklasse nicht die Spur einer Chance. Die sie begleitende Lehrerin gibt alles, um ihren Schülern ein wenig britische Lebensweise zu vermitteln und lässt jede(n) einzelne(n) einen Blick auf ihre Portion Haggis werfen. Die Begeisterung der Kids hält sich jedoch in Grenzen und man entscheidet sich geschlossen für „continental“, was wiederum zur Folge hat, dass wir (Matze und ich) uns hinter einer etwa 20köpfigen Schlange einreihen müssen. Dass wir dem Toaster (Auslöser und Katalysator der Wartegemeinschaft) bis zum verabredeten Abmarschtermin nur unwesentlich näher kommen und somit ohne Frühstück aufbrechen müssen, versteht sich so von selbst. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 3: St. Patrick’s Day

Der Tag beginnt gegen 9:30 Uhr mit einem Continental Breakfast. Hurra, wir haben es tatsächlich geschafft, Dusche und Aufzug zum Trotze. Angesichts des Angebotes, bestehend aus Corn Flakes, Toast, Butter und 3 Sorten Marmelade frage ich mich, welchen Kontinent die genau meinen. Der Toast ist allerdings vom feinsten und sogar der Kaffee ist, entgegen schlimmsten Erwartungen, durchaus trinkbar, also was soll’s?

Wer schon einmal mit Thommy unterwegs war, weiß, dass dieser es mit Zeitplänen sehr genau nimmt. Die gilt besonders für die Einhaltung seiner Ruhezeiten. Als kooperative Mitreisende respektieren wir das natürlich voll und ganz, und so schicken wir uns an, die Zeit möglichst sinnvoll zu überbrücken, bis wir uns um 13 Uhr treffen, um den St. Patrick’s Day möglichst stilecht in irischem Ambiente in Gallowgate zu feiern, die Party nach dem gestrigen Spiel in der Hoops Bar hatte richtig Appetit gemacht. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 2: Matchday

Celtic F.C. v. Aberdeen F.C. 4:3, 16. März 2013, Celtic Park, Scottish Premier League

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Zu Gast bei “Feinden”

FC St. Pauli – FC Energie Cottbus 0:0, 3. Februar 2013, Millerntor-Stadion, 2. Liga, 20. Spieltag

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We all live in a yellow submarine

Der heutige Artikel tanzt thematisch etwas aus der Reihe. Es geht zwar um Musik, genauer gesagt um die Aufführung von Musik, allerdings nicht so wie in anderen Beiträgen hier im Blog. Dennoch handelt es sich um Musik, die ich gern höre – nicht mehr so oft wie in früherer Zeit, aber oft und gern genug, um dafür sogar mal ins Theater zu gehen.

Man sollte überhaupt viel öfter ins Theater gehen, ehrlich. Immerhin waren regelmäßige Besuche dort während meiner Schulzeit, die zugegebenermaßen schon ein paar Tage zurück liegt, etwas völlig selbstverständliches. Per Abonnement (oder „Anrecht“, wie es damals hieß) kamen Schüler seinerzeit ab der 5. oder 6. Klasse sechs- bis achtmal pro Schuljahr in den Genuss altersgerechter Aufführungen aller Genres – Schauspiel, Sinfoniekonzert, aber auch Oper oder Ballett – im Landestheater Altenburg.

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