Hanseator

Musik & Fußball


Hinterlasse einen Kommentar

Hannover Rock City

Bruce Springsteen & The E Street Band – Wrecking Ball Tour 2013

Hannover, „AWD Arena“, 28. Mai 2013

Wann kommt man schon mal nach Hannover? Für mich gab es bisher nur selten Grund, mich hin und wieder an die Leine zu begeben. Dabei handelte es sich, was jetzt wahrscheinlich niemanden überrascht, ausschließlich um von mir besuchte Bundesligaspiele des FC Hansa Rostock im Niedersachsenstadion sowie ein Spiel im Confederation Cup 2005 (Brasilien – Mexico). Fußballerische Anlässe, nach Hannover zu fahren, habe ich derzeit nicht und so musste schon ein außergewöhnliches Ereignis kommen, mich dorthin zu locken. Dass Bruce Springsteen am 28. Mai 2013 für ein paar Stunden Hannover zur City of Rock’N’Roll macht, ist auf jeden Fall außergewöhnlich genug, soviel steht fest. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Tage – eine Art Nachwort

Der Tag der Heimreise ist angebrochen, ein Blick aus dem Fenster lässt ahnen, dass es ein schöner Tag werden könnte. Nach all dem Niederschlag in den letzten Tagen haben sich das die Schotten irgendwie auch verdient. Aber auch wir dürfen uns freuen, in Deutschland erwartet uns endlich wieder eine in weiten Teilen des Landes geschlossene Schneedecke. Wie haben wir das vermisst. Immerhin ist bislang keine Information über gestrichene Flüge zu uns gelangt.

Aufstehen, im Aufzug (!!) nach unten fahren, Frühstück mit allem Drum und Dran fassen gelingen in Rekordzeit. Zwei telefonisch bestellte Taxis stehen nach nicht mal fünf Minuten abfahrbereit vor der Tür – es scheint, als könnte Schottland uns nicht schnell genug loswerden. Das ist natürlich Unsinn, wir hatten es in den vergangenen fünf Tagen durchweg mit überaus freundlichen, höflichen und zuvorkommenden Gastgebern zu tun, was neben der tollen Landschaft, Kultur und allgegenwärtiger Historie vor allem im Gedächtnis bleiben wird, ebenso wie die Fähigkeit, (be)rauschende Feste ohne geringste Anzeichen von Aggression zu feiern, bei denen auch im dichtesten Gedränge kein böses Wort fällt, wenn man doch mal versehentlich jemanden anrempelt. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Tage im März – 5: Edinburgh

Der letzte Tag unseres Aufenthaltes in Schottland beginnt mit dem obligatorischen Frühstück im Mint & Limes, die Rolle des Störenfriedes übernimmt heute eine Klasse aus Irland, die Schüler blockieren zwar nicht den Toaster, dafür aber sämtliche Tische mit den Hinterlassenschaften ihrer Mahlzeit. Ob sie sich auch einen Teller Haggis ansehen mussten und deshalb so verstört waren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Egal, wir kommen in den Genuss des Frühstücks und brechen voller Erwartungen fast pünktlich um 10:05 Uhr Richtung Bahnhof auf. Um 10:08 Uhr passieren wir eine Bäckerei in der Union Street, es folgt die unvermeidliche Pause zur Proviantbeschaffung, die allerdings unerwartet kurz ist, oder besser wäre. Konjunktiv deshalb, weil wir doch noch auf Basti warten müssen. Von draußen können wir beobachten, wie er unbeweglich vor der Ladentheke steht, ohne dass wir den Grund dafür erkennen.  Hoffentlich hat er nicht schon wieder etwas kaputt gemacht. Während wir rätseln und in Gedanken schon mal den Ablaufplan für eine gewaltsame Befreiungsaktion durchgehen, wendet sich das Blatt und Basti verlässt die Bäckerei als freier Mann und mit einem gründlich durchgetoasteten Sandwich für unterwegs in der Hand. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Tage im März – 4: Highlands

Heute steht ein ganztägiger Ausflug auf dem Programm, also ist frühes Aufstehen angesagt, aber trotz heldenhafter Selbstüberwindung und rechtzeitigen Aufstehens haben wir in der heißen Schlacht am Frühstücksbuffet gegen eine deutsche Schulklasse nicht die Spur einer Chance. Die sie begleitende Lehrerin gibt alles, um ihren Schülern ein wenig britische Lebensweise zu vermitteln und lässt jede(n) einzelne(n) einen Blick auf ihre Portion Haggis werfen. Die Begeisterung der Kids hält sich jedoch in Grenzen und man entscheidet sich geschlossen für „continental“, was wiederum zur Folge hat, dass wir (Matze und ich) uns hinter einer etwa 20köpfigen Schlange einreihen müssen. Dass wir dem Toaster (Auslöser und Katalysator der Wartegemeinschaft) bis zum verabredeten Abmarschtermin nur unwesentlich näher kommen und somit ohne Frühstück aufbrechen müssen, versteht sich so von selbst. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Tage im März – 3: St. Patrick’s Day

Der Tag beginnt gegen 9:30 Uhr mit einem Continental Breakfast. Hurra, wir haben es tatsächlich geschafft, Dusche und Aufzug zum Trotze. Angesichts des Angebotes, bestehend aus Corn Flakes, Toast, Butter und 3 Sorten Marmelade frage ich mich, welchen Kontinent die genau meinen. Der Toast ist allerdings vom feinsten und sogar der Kaffee ist, entgegen schlimmsten Erwartungen, durchaus trinkbar, also was soll’s?

Wer schon einmal mit Thommy unterwegs war, weiß, dass dieser es mit Zeitplänen sehr genau nimmt. Die gilt besonders für die Einhaltung seiner Ruhezeiten. Als kooperative Mitreisende respektieren wir das natürlich voll und ganz, und so schicken wir uns an, die Zeit möglichst sinnvoll zu überbrücken, bis wir uns um 13 Uhr treffen, um den St. Patrick’s Day möglichst stilecht in irischem Ambiente in Gallowgate zu feiern, die Party nach dem gestrigen Spiel in der Hoops Bar hatte richtig Appetit gemacht. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Tage im März – 2: Matchday

Celtic F.C. v. Aberdeen F.C. 4:3, 16. März 2013, Celtic Park, Scottish Premier League

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Fünf Tage im März – 1: Welcome/Rednose/Noodles Day

Die Iden des März (lat.: Idus Martii) verheißen gewöhnlich nichts Gutes, Julius Caesar könnte davon ein Lied singen. Es gibt aber durchaus angenehmere Möglichkeiten, die Monatsmitte zu einem Fest zu machen. Wenn man bei der Gelegenheit auch noch dem real existierenden „Frühling“ daheim entkommen kann, braucht es kein langes Überlegen. Die aktuelle Eiszeit in Mitteleuropa war bei Planung und Buchung der Reise, um die es im weiteren hier gehen soll, zwar nicht absehbar, verleiht der Unternehmung nun aber noch zusätzlichen Reiz. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Zu Gast bei “Feinden”

FC St. Pauli – FC Energie Cottbus 0:0, 3. Februar 2013, Millerntor-Stadion, 2. Liga, 20. Spieltag

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

We all live in a yellow submarine

Der heutige Artikel tanzt thematisch etwas aus der Reihe. Es geht zwar um Musik, genauer gesagt um die Aufführung von Musik, allerdings nicht so wie in anderen Beiträgen hier im Blog. Dennoch handelt es sich um Musik, die ich gern höre – nicht mehr so oft wie in früherer Zeit, aber oft und gern genug, um dafür sogar mal ins Theater zu gehen.

Man sollte überhaupt viel öfter ins Theater gehen, ehrlich. Immerhin waren regelmäßige Besuche dort während meiner Schulzeit, die zugegebenermaßen schon ein paar Tage zurück liegt, etwas völlig selbstverständliches. Per Abonnement (oder „Anrecht“, wie es damals hieß) kamen Schüler seinerzeit ab der 5. oder 6. Klasse sechs- bis achtmal pro Schuljahr in den Genuss altersgerechter Aufführungen aller Genres – Schauspiel, Sinfoniekonzert, aber auch Oper oder Ballett – im Landestheater Altenburg.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Kein Wort zum Sonntag

Eine illustre Runde war am drittletzten Dezembertag aus Metropolen wie Rostock, Schwerin, Driedorf und Zernsdorf ins an der romantischen A10 gelegene Wildau, früherer Standort von Industriegiganten wie dem VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“, der wiederum Trägerbetrieb meines alljährlichen Sommerferienlagers in Groß Köris … ok, das führt jetzt zu weit. Es waren also Ropi, Ricarda & Pfütze, Han, Rebekka & Basti und der Autor dieser Zeilen angereist, um mit den Toten Hosen und den Broilers einen mehr als angemessenen Schlusspunkt unter das Konzertjahr 2012 zu setzen. Weiterlesen