Hanseator

Musik & Fußball


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Bruce Springsteen in Leipzig

Bruce Springsteen & The E Street Band – Wrecking Ball Tour 2013

Leipzig, Zentralstadion, 7. Juli 2013

Das Leipziger Zentralstadion – was habe ich dort schon alles erlebt. Große Fußballspiele im Europapokal, Qualifikationsspiele zur WM oder EM oder heiße Leipziger Ortsderbies, die diese Bezeichnung noch verdienten. Als Schüler bin ich noch im Innenraum zu Leichtathletik-Wettkämpfen angetreten. Kurz und gut – es sind sehr schöne Erinnerungen mit dem alten Stadion verbunden. Letztlich hat aber alles seine Zeit, aus den Rängen des alten Stadions wuchs inzwischen eine moderne Arena, deren neuer Name ebenso wenig wie der des aktuellen „Mieters“ in einem Text wie diesem etwas verloren hat.

Bleiben wir also ruhig bei „Zentralstadion“, das nach all dem großen Sport nun Schauplatz meines neunten und (vorerst) letzten Springsteen-Konzertes werden sollte. Ich hatte mir sofort nach Veröffentlichung des Konzerttermins meine Innenraumkarte besorgt, was rückblickend betrachtet etwas voreilig war, denn im Nachhinein wurden immer mal wieder die anfangs sofort vergriffenen Front-of-Stage-Tickets unters Volk gebracht. Na ja, bei der nächsten Tour klappt es bestimmt. Um trotzdem nicht zu weit weg von der Bühne zu stehen, hatte ich mich darauf eingestellt, rechtzeitig am Einlass zu erscheinen. Weiterlesen


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Gesucht wird: Sascha

Internationales Fanclubturnier der Wildauer Kickers (1. FC Union), Sportplatz Senzig 2013

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Neil Young, Waldbühne Berlin

Was für eine Wahnsinnswoche. Der letzte Akkord von Springsteens „American Land“ ließ noch das Trommelfell vibrieren, und schon stand fünf Tage später, am 2. Juni 2013, der nächste Gigant auf der Matte. Neil Young & Crazy Horse gaben sich die Ehre und starteten auf der Berliner Waldbühne die Alchemy-Tour quer durch Europa.

Der Sonntag begann nicht sehr vielversprechend, hatte beim Boss-Auftritt in Hannover noch die Sonne geschienen, kündigte der wolkenbehangene Himmel auf der Fahrt nach Berlin nichts Gutes an. Und kaum waren wir an der Waldbühne eingetroffen und hatten uns der dortigen Wartegemeinschaft angeschlossen, begann auch schon ein intensiver, satter Regenschauer damit, sich über der Szenerie zu ergießen. Zum Glück hielt das nicht den ganzen Abend an, so dass bei zwar kühlen, aber wenigstens trockenen Temperaturen zumindest der Grundkonsens „Kein Regen!“ umgesetzt wurde. Weiterlesen


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Hannover Rock City

Bruce Springsteen & The E Street Band – Wrecking Ball Tour 2013

Hannover, „AWD Arena“, 28. Mai 2013

Wann kommt man schon mal nach Hannover? Für mich gab es bisher nur selten Grund, mich hin und wieder an die Leine zu begeben. Dabei handelte es sich, was jetzt wahrscheinlich niemanden überrascht, ausschließlich um von mir besuchte Bundesligaspiele des FC Hansa Rostock im Niedersachsenstadion sowie ein Spiel im Confederation Cup 2005 (Brasilien – Mexico). Fußballerische Anlässe, nach Hannover zu fahren, habe ich derzeit nicht und so musste schon ein außergewöhnliches Ereignis kommen, mich dorthin zu locken. Dass Bruce Springsteen am 28. Mai 2013 für ein paar Stunden Hannover zur City of Rock’N’Roll macht, ist auf jeden Fall außergewöhnlich genug, soviel steht fest. Weiterlesen


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Fünf Tage – eine Art Nachwort

Der Tag der Heimreise ist angebrochen, ein Blick aus dem Fenster lässt ahnen, dass es ein schöner Tag werden könnte. Nach all dem Niederschlag in den letzten Tagen haben sich das die Schotten irgendwie auch verdient. Aber auch wir dürfen uns freuen, in Deutschland erwartet uns endlich wieder eine in weiten Teilen des Landes geschlossene Schneedecke. Wie haben wir das vermisst. Immerhin ist bislang keine Information über gestrichene Flüge zu uns gelangt.

Aufstehen, im Aufzug (!!) nach unten fahren, Frühstück mit allem Drum und Dran fassen gelingen in Rekordzeit. Zwei telefonisch bestellte Taxis stehen nach nicht mal fünf Minuten abfahrbereit vor der Tür – es scheint, als könnte Schottland uns nicht schnell genug loswerden. Das ist natürlich Unsinn, wir hatten es in den vergangenen fünf Tagen durchweg mit überaus freundlichen, höflichen und zuvorkommenden Gastgebern zu tun, was neben der tollen Landschaft, Kultur und allgegenwärtiger Historie vor allem im Gedächtnis bleiben wird, ebenso wie die Fähigkeit, (be)rauschende Feste ohne geringste Anzeichen von Aggression zu feiern, bei denen auch im dichtesten Gedränge kein böses Wort fällt, wenn man doch mal versehentlich jemanden anrempelt. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 5: Edinburgh

Der letzte Tag unseres Aufenthaltes in Schottland beginnt mit dem obligatorischen Frühstück im Mint & Limes, die Rolle des Störenfriedes übernimmt heute eine Klasse aus Irland, die Schüler blockieren zwar nicht den Toaster, dafür aber sämtliche Tische mit den Hinterlassenschaften ihrer Mahlzeit. Ob sie sich auch einen Teller Haggis ansehen mussten und deshalb so verstört waren, entzieht sich meiner Kenntnis.

Egal, wir kommen in den Genuss des Frühstücks und brechen voller Erwartungen fast pünktlich um 10:05 Uhr Richtung Bahnhof auf. Um 10:08 Uhr passieren wir eine Bäckerei in der Union Street, es folgt die unvermeidliche Pause zur Proviantbeschaffung, die allerdings unerwartet kurz ist, oder besser wäre. Konjunktiv deshalb, weil wir doch noch auf Basti warten müssen. Von draußen können wir beobachten, wie er unbeweglich vor der Ladentheke steht, ohne dass wir den Grund dafür erkennen.  Hoffentlich hat er nicht schon wieder etwas kaputt gemacht. Während wir rätseln und in Gedanken schon mal den Ablaufplan für eine gewaltsame Befreiungsaktion durchgehen, wendet sich das Blatt und Basti verlässt die Bäckerei als freier Mann und mit einem gründlich durchgetoasteten Sandwich für unterwegs in der Hand. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 4: Highlands

Heute steht ein ganztägiger Ausflug auf dem Programm, also ist frühes Aufstehen angesagt, aber trotz heldenhafter Selbstüberwindung und rechtzeitigen Aufstehens haben wir in der heißen Schlacht am Frühstücksbuffet gegen eine deutsche Schulklasse nicht die Spur einer Chance. Die sie begleitende Lehrerin gibt alles, um ihren Schülern ein wenig britische Lebensweise zu vermitteln und lässt jede(n) einzelne(n) einen Blick auf ihre Portion Haggis werfen. Die Begeisterung der Kids hält sich jedoch in Grenzen und man entscheidet sich geschlossen für „continental“, was wiederum zur Folge hat, dass wir (Matze und ich) uns hinter einer etwa 20köpfigen Schlange einreihen müssen. Dass wir dem Toaster (Auslöser und Katalysator der Wartegemeinschaft) bis zum verabredeten Abmarschtermin nur unwesentlich näher kommen und somit ohne Frühstück aufbrechen müssen, versteht sich so von selbst. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 3: St. Patrick’s Day

Der Tag beginnt gegen 9:30 Uhr mit einem Continental Breakfast. Hurra, wir haben es tatsächlich geschafft, Dusche und Aufzug zum Trotze. Angesichts des Angebotes, bestehend aus Corn Flakes, Toast, Butter und 3 Sorten Marmelade frage ich mich, welchen Kontinent die genau meinen. Der Toast ist allerdings vom feinsten und sogar der Kaffee ist, entgegen schlimmsten Erwartungen, durchaus trinkbar, also was soll’s?

Wer schon einmal mit Thommy unterwegs war, weiß, dass dieser es mit Zeitplänen sehr genau nimmt. Die gilt besonders für die Einhaltung seiner Ruhezeiten. Als kooperative Mitreisende respektieren wir das natürlich voll und ganz, und so schicken wir uns an, die Zeit möglichst sinnvoll zu überbrücken, bis wir uns um 13 Uhr treffen, um den St. Patrick’s Day möglichst stilecht in irischem Ambiente in Gallowgate zu feiern, die Party nach dem gestrigen Spiel in der Hoops Bar hatte richtig Appetit gemacht. Weiterlesen


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Fünf Tage im März – 2: Matchday

Celtic F.C. v. Aberdeen F.C. 4:3, 16. März 2013, Celtic Park, Scottish Premier League

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Fünf Tage im März – 1: Welcome/Rednose/Noodles Day

Die Iden des März (lat.: Idus Martii) verheißen gewöhnlich nichts Gutes, Julius Caesar könnte davon ein Lied singen. Es gibt aber durchaus angenehmere Möglichkeiten, die Monatsmitte zu einem Fest zu machen. Wenn man bei der Gelegenheit auch noch dem real existierenden „Frühling“ daheim entkommen kann, braucht es kein langes Überlegen. Die aktuelle Eiszeit in Mitteleuropa war bei Planung und Buchung der Reise, um die es im weiteren hier gehen soll, zwar nicht absehbar, verleiht der Unternehmung nun aber noch zusätzlichen Reiz. Weiterlesen