We all live in a yellow submarine
Der heutige Artikel tanzt thematisch etwas aus der Reihe. Es geht zwar um Musik, genauer gesagt um die Aufführung von Musik, allerdings nicht so wie in anderen Beiträgen hier im Blog. Dennoch handelt es sich um Musik, die ich gern höre – nicht mehr so oft wie in früherer Zeit, aber oft und gern genug, um dafür sogar mal ins Theater zu gehen.
Man sollte überhaupt viel öfter ins Theater gehen, ehrlich. Immerhin waren regelmäßige Besuche dort während meiner Schulzeit, die zugegebenermaßen schon ein paar Tage zurück liegt, etwas völlig selbstverständliches. Per Abonnement (oder „Anrecht“, wie es damals hieß) kamen Schüler seinerzeit ab der 5. oder 6. Klasse sechs- bis achtmal pro Schuljahr in den Genuss altersgerechter Aufführungen aller Genres – Schauspiel, Sinfoniekonzert, aber auch Oper oder Ballett – im Landestheater Altenburg.
Kein Wort zum Sonntag
Eine illustre Runde war am drittletzten Dezembertag aus Metropolen wie Rostock, Schwerin, Driedorf und Zernsdorf ins an der romantischen A10 gelegene Wildau, früherer Standort von Industriegiganten wie dem VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“, der wiederum Trägerbetrieb meines alljährlichen Sommerferienlagers in Groß Köris … ok, das führt jetzt zu weit. Es waren also Ropi, Ricarda & Pfütze, Han, Rebekka & Basti und der Autor dieser Zeilen angereist, um mit den Toten Hosen und den Broilers einen mehr als angemessenen Schlusspunkt unter das Konzertjahr 2012 zu setzen. Weiterlesen
Zurück in die Vergangenheit
Heimat-Hopping: Altenburg & Meuselwitz
Fünf vor zwölf
Das ist nicht einfach nur eine Uhrzeit, die immer wieder gern als Gleichnis zur Charakterisierung besonders schwieriger Situationen herhalten muss. Ein Gleichnis, das aber gerade im Kontext der Lage beim F.C. Hansa als blanker Euphemismus erscheint. Und so kann es eigentlich kein Zufall sein, dass die Abschlussworte des Versammlungsleiters ausgerechnet um diese Uhrzeit den Schlusspunkt unter die wahrscheinlich längste Mitgliederversammlung der Vereinsgeschichte setzten. Weiterlesen
Ob ich verroste oder verkalke, …
… ich gehe immer noch auf Schalke.
FC Schalke 04 – Arsenal F.C. 2:2, „Veltins-Arena“, 6. November 2012, UEFA Champions League
Regen. Na und?
Internationales Fanclubturnier der Wildauer Kickers (1. FC Union), Sportplatz Wernsdorf 2012
Manchmal hat auch der Weihnachtsmann Verspätung
Bruce Springsteen & The E Street Band – Wrecking Ball Tour 2012
Berlin, Olympiastadion, 30. Mai 2012
Ich gebe es zu, die Versuchung ist groß, Ort und Zeitpunkt passen perfekt, um noch einmal so richtig über den Hausherren des Berliner Olympiastadions abzulästern. Aber keine Angst, um Fußball oder „sogenannte Fans“ geht es hier heute überhaupt nicht, auch wenn die Kombination von Olympiastadion, Abrissbirne („Wrecking Ball“) und überfülltem Innenraum geradezu danach schreit, ein bisschen über Todesangst, Blutbäder oder Taliban der Kurve zu schwadronieren, was ja derzeit richtig angesagt ist.
Zu meinem siebenten Springsteen-Konzert in 24 Jahren begleitet mich erstmals meine Tochter Franziska (Jg. 1991), für die nun mit dem „Auspacken“ dieses letzten Geschenkes endlich ein langjähriger Wunsch in Erfüllung geht: Merry Christmas 2011! Weiterlesen
Waitin’ on a sunny day
Bruce Springsteen & The E Street Band – The Rising Tour 2003
Gelsenkirchen, 22. März 2003, Arena AufSchalke
Es ist der 22. Mai 2003, kurz vor 18:00 Uhr. Der Lokführer hat gerade den Bremsvorgang begonnen, der seinen Intercity-Zug wenige Minuten später im Gelsenkirchener Hauptbahnhof zum Stehen bringen wird. Drei junge, gut aussehende Männer (besonders der eine) und zwei charmante, nicht minder junge Damen bahnen sich zielstrebig ihren Weg durch den Gang, als hofften sie, so ihrem Ziel noch schneller näher zu kommen und schauen sich immer wieder gehetzt um, als sei ihnen der Teufel auf den Fersen. Weiterlesen









